Matschie scheitert mit Abberufung Seemanns
Hitzing: "Schaden für die Klassikstiftung"
"Mit der erneuten Berufung von Seemann zum Präsidenten der Klassikstiftung ist Matschies Versuch ihn umzubesetzen endgültig beendet", kommentiert die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Franka Hitzing die heutige Entscheidung des Stiftungsrates. Bedenklich sei dabei vor allem, dass Matschie versucht habe, Seemann quasi im Handstreich abzulösen.
Von der Nichtverlängerung des Vertrages habe man im vergangenen Jahr erst aus den Zeitungen erfahren müssen. "Wenn ein solches Amt bei einer Einrichtung von Weltrang so mir nichts dir nichts personell umbesetzt werden soll, dann ist es ein Gebot an den guten politischen Stil, das Parlament zumindest darüber zu informieren", kritisierte Hitzing. Dies habe Matschie versäumt. Nun stimme er auch noch für den Mann, den er vor Kurzem abzulösen gedachte. Matschies unbedachtes und sprunghaftes Handeln mutiere damit immer zu einer reinen Posse. Sie hoffe vor allem, dass das Amt und die Stiftung keinen dauerhaften Schaden genommen hätten. Thüringen genieße als Kulturland eine guten Ruf. Man könne nur hoffen, dass dies auch Ende der Ära Matschie noch so sei. "Ich wünsche Herrn Seemann bei seiner weiteren Arbeit viel Erfolg", so Hitzing abschließend.
Pressemitteilung Nr.: 142-11 / Erfurt, 07.04.2011

