Berufsakademie bislang nicht von Kürzungen betroffen
Im Rahmen ihrer Hochschulbereisung besuchte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag am Mittwoch (25.5.2011) die staatliche Berufsakademie in Eisenach. Der stellvertretende Direktor der BA, Prof. Dr. Stephan Rometsch, führte die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende durch die Werkstätten und Hörsäle im Gebäudekomplex.
Ziel der Abgeordneten ist es, alle Einrichtungen im Freistaat detailliert kennenzulernen, an denen akademische Abschlüsse erworben werden können. So sollen Probleme und Wünsche vor Ort in die parlamentarische Arbeit der FDP-Fraktion einfließen.
Gerade vor dem Hintergrund der Sparwut der Thüringer Landesregierung bei den Hochschulen ist die akademische Vielfalt im Land gefährdet. Die durch die Landesregierung aufgekündigte Hochschulrahmenvereinbarung II mittels einer sogenannten "Notfallklausel" ist für die FDP-Abgeordnete Anlass genug, für eine gesicherte Finanzierung der Fachhochschulen und Universitäten einzutreten. "Wir müssen dafür Sorge tragen, dass Studierende und Lehrende in Thüringen weiterhin gute Bedingungen vorfinden. Im Wettbewerb mit anderen Bundesländern müssen die Hochschulen und Berufsakademien sehr gut aufgestellt sein, um den jungen Menschen im Land eine Perspektive zu bieten", sagte Hitzing.
Die BA Eisenach ist bislang nicht von Kürzungen betroffen, da ihre Finanzierung durch ein eigenes Gesetz geregelt wird. "Die BA Eisenach bietet mit dem dualen Studium für die Studierenden und die Thüringer Wirtschaft beste Bedingungen. Das muss durch eine nachhaltige Bildungspolitik des Landes auch erhalten bleiben", so Hitzing weiter. Die Hochschulbereisung der FDP-Abgeordneten wird in dieser Woche fortgesetzt. Nächstes Ziel ist die Fachhochschule Erfurt.
Quelle: thl-fdp
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