FDP will Hortkommunalisierung ohne Zwang
Hitzing: "Kommunalisierung nur da, wo es gewollt ist"
Zentrales Kriterium bei der Entscheidung zur Übertragung der Verantwortung an die Kommune müsse dabei sein, dass die Horte weiterhin ihren Bildungsauftrag erfüllen. "Nur so sichern wir die hohe Qualität der Thüringer Grundschulhorte", fügt die Abgeordnete an. Hierzu gehörten ebenso angemessene Beschäftigungsverhältnisse für die Hortnerinnen und Hortner, die sich aber aus der Organisation des Schul- und Hortalltages ergäben, erklärt Hitzing. "Das schließt nicht aus, dass Beschäftigungsverhältnisse über eine Halbtagsstelle für die Betreuung am Nachmittag hinaus geschlossen werden können", so die Abgeordnete. Außerdem dürfe eine Kommunalisierung von Horten nicht zulasten der Städte und Gemeinden gehen, warnt Hitzing vor einer ähnlichen Situation wie bei der Kindertagesstättenfinanzierung. „Den Kommunen werden finanzielle Zusagen gemacht, die dann nicht eingehalten werden“, befürchtet sie neuerliche Taschenspielertricks des Landes.
Pressemitteilung Nr.: 379-11 / Erfurt, 01.09.2011

