FDP will freiwillige Lösungen ermöglichen

Hitzing: "Hortkommunalisierung nicht mit der Brechstange von oben verfügen"

"Wir sind froh, dass Herrn Matschie offensichtlich inzwischen selbst Zweifel an der geplanten Zwangskommunalisierung der Grundschulhorte gekommen sind", kommentiert die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Franka Hitzing, Verlautbarungen des Ministers zum aktuellen Planungsstand. "Die Kommunalisierung der Horte hat vielerorts Befürworter gefunden - aber eben nicht überall. Wir bleiben deshalb bei unserer  Forderung nach einer freiwilligen Lösung vor Ort", erläutert die Abgeordnete. Dort, wo das Zusammenspiel von Grundschule, Hort und Eltern gut funktioniere, dürfe man nicht mit der Brechstange Entscheidungen von oben verfügen. "Könnten die Landkreise und kreisfreien Städte als Träger selbst entscheiden, ob sie einer Kommunalisierung der Horte zustimmen, wäre das für alle Beteiligten die beste Lösung", ist sich Hitzing sicher. Voraussetzung sei dann aber ein vernünftiges Finanzierungskonzept für die kommunalisierten Horte seitens des Landes.
Pressemitteilung Nr.: 503-11 / Erfurt, 24.11.2011
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