FDP gegen weitere Salzeinleitung in die Werra
Hitzing: „Nicht mit zweierlei Maß messen“
Gegen den Bau einer Salzwasserleitung des K+S Konzerns von Neuhof nach Philippsthal spricht sich die Thüringer FDP-Landtagsfraktion aus. „Die Sorgen der Menschen in der Werra-Region müssen endlich ernst genommen werden", erklärte die umweltpolitische Sprecherin Franka Hitzing anlässlich des heute beginnenden Erörterungsverfahren beim Regierungspräsidium Kassel. Thüringen müsse sich mit seiner Position durchsetzen. Es dürfe keine Genehmigung für die weitere Salzeinleitung in die Werra geben, fordert die liberale Landtagsabgeordnete. Auch die hessische Seite müsse zu dieser Einsicht gelangen. „Was nutzen Umweltzonen, Tempolimits, FFH-Gebiete und Wasserrahmenrichtlinien, wenn auf der anderen Seite die Umweltverschmutzung für eine ganze Region wissentlich in Kauf genommen wird. Auch andere Industrieunternehmen seien zur strikten Einhaltung der Umweltvorschriften verpflichtet worden und sicherten dennoch eine Vielzahl der Arbeitsplätze. „Es darf hier nicht weiter mit zweierlei Maß gemessen werden", so Hitzing abschließend.
Pressemitteilung Nr.: 506-11 / Erfurt, 28.11.2011

