FDP kritisiert Entscheidung zu K+S

Hitzing: "Versenkerlaubnis ist nicht akzeptabel"

"Die gestern erteilte Versenkerlaubnis für die Laugen von K+S Kali GmbH ist nicht akzeptabel. Ich habe diese Entscheidung mit Bedauern und Unverständnis zur Kenntnis nehmen müssen", so die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Franka Hitzing. Dabei sei dem Regierungspräsidium Kassel und der K+S Kali GmbH die Belastung für die Umwelt und das Grundwasser seit vielen Jahren voll bewusst. "Das sieht man auch daran, dass die Genehmigung befristet ist und die Menge herabgesetzt wurde". Die Erklärung zur  Genehmigung sei keine Entschuldigung, kritisiert Hitzing: "Die K+S Kali GmbH hätte sich im Rahmen ihrer vor kurzem angekündigten Umweltmaßnahmen auch hier um eine entsprechende Lösung bemühen müssen. Auch vom Regierungspräsidium Kassel hätte ich mehr erwartet", so die FDP-Umweltexpertin weiter. "Das Präsidium trägt eine große Verantwortung gegenüber den hessischen und Thüringer Bürgern, und vor allem gegenüber der Natur", sagt Hitzing anschließend.

Pressemitteilung Nr.: 514-11 / Erfurt, 01.12.2011

 

 

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