Viel Lärm um nichts
Regierung hat noch immer keinen Plan zur Akademie Ländlicher Raum
„Man baut ja auch nicht einfach mal ein Haus, in der Hoffnung, es wird sich schon ein Bauteam finden und später auch einer einziehen.“ Kein Landwirt gründe eine Agrargenossenschaft, in der Hoffnung, es werden sich schon ein paar Aufgaben finden. „Ein Landwirt überlegt und plant lange im Vorfeld, berechnet die Kosten und den Einsatz für den Ertrag.“ Das zuständige Ministerium denkt offenbar anders. „Glück, dass man hier nicht von seinem Ertrag leben muss. Pech, für den ländlichen Raum, welcher nicht alleine von guten Ideen leben kann.“ Dabei hätte man auch einfach bereits funktionierende Konzepte aus den Nachbarbundesländern übernehmen können, um zumindest eine arbeitsfähige Grundlage für die Umsetzung der notwendigen Schritte zu bieten, bedauert Hitzing die vertane Zeit.
„Was wir im ländlichen Raum brauchen sind keine vier bis fünf zentralen Veranstaltungen pro Jahr mit Impulsreferaten, sondern Vereinfachung und Beschleunigung der Verwaltungsvorgänge, sowie eine Bündelung und optimale Vernetzung von bereits existierenden Initiativen", so Hitzing weiter. „Ich kann mir gut vorstellen, dass es viele Projekte gibt, bei denen die vorhandenen Finanzmittel sofort nutzbringend eingesetzt werden können", so Hitzing abschließend.
Pressemitteilung Nr.: 7-12 / Erfurt, 09.01.2012

