Perspektiven des Bildungslandes Thüringen klären
FDP-Fraktion stellt 94 Fragen zur Entwicklung der Hochschulen und Berufsakademien
Mit einer Großen Anfrage möchte die FDP-Fraktion deshalb „Licht ins Dunkel“ bringen. 94 Fragen zur tertiären Bildung in Thüringen haben die Liberalen formuliert. „Wir wollen klären, wie strukturiert das Bildungsland Thüringen wirklich ist, wie das Land in seinen Planungen auf die zurückgehenden Bevölkerungszahlen reagiert und wie man mit dem schlechten Abschneiden bei der Exzellenz-Initiative umgeht.“ Die Funktion der Berufsakademien unter dem Aspekt des Fachkräftemangels oder der Status der Fachhochschulen bezüglich des Promotionsrechtes interessieren die liberale Abgeordnete ebenso wie die Bewertung der aktuellen Studienangebote der Hochschulen sowie Fragen der Studienfinanzierung. Jeweils ein Fragekomplex ist dem Personal, der Hochschulfinanzierung und den Bau- und Sanierungsvorhaben gewidmet. „Wir möchten zudem wissen, wie die Landesregierung den Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses beurteilt und die Internationalisierung der Thüringer Hochschulen voranbringen will“, so Hitzing. Die FDP fragt auch nach der Bedeutung der privaten Hochschulen für das Land und der Unterstützung für diesen Bereich der Bildung.
„Die gesetzlich vorgeschriebene Hochschulentwicklungsplanung fordern wir ein“, bekräftigt Hitzing. „Vielleicht hilft der Landesregierung ja dabei unser Fragenkatalog.“ Maximal 6 Monate hat das Bildungsministerium nun für die Beantwortung Zeit.
Pressemitteilung Nr.: 51-12 / Erfurt, 15.02.2012

