FDP-Fraktion fragt nach Gründung der Fakultät für Jüdische Studien in Thüringen

Hitzing: "Fakultätsneugründung sorgfältig planen"

Im Rahmen ihrer Israelreise im Dezember 2011 kündigte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) an, dass im Januar 2011 der Gründungsauftrag für eine Fakultät für Jüdische Studien an der Universität Erfurt erteilt werde. Die FDP-Fraktion im Thüringer Landtag begrüße das Vorhaben, so die hochschulpolitische Sprecherin, Franka Hitzing. „Wenn es gelingt, Forschungskapazitäten zum reichhaltigen kulturellen Erbe sowie die Rabbinerausbildung in der Mitte Deutschlands zu etablieren, wäre das ein enormer Gewinn für den Freistaat“, so Hitzing.
Die Neugründung einer Fakultät müsse jedoch sorgfältig geplant werden. Bei den knappen Ressourcen, die für die Thüringer Hochschulen zur Verfügung gestellt werden, könne man nicht planlos vorgehen. Die FDP-Fraktion fragt deshalb die Thüringer Landesregierung nach der konkreten Ausgestaltung der neuen Fakultät, nach den Forschungskapazitäten, welche Studiengänge angeboten werden und ihre Position im bundesweiten Gefüge der einschlägigen akademischen Forschung und Lehre.

 

Pressemitteilung Nr.: 55-12 / Erfurt, 20.02.2012

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